Erinnerungskultur – Heute | Ostpreußen

Erinnerungskultur – Heute | Ostpreußen

Im Rahmen des Umgestaltung und Erweiterung vom Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg wird die Dauerausstellung des Hauses von Homann Güner Blum Visuelle Kommunikation neukonzipiert.

Das Ende der neuen Ausstellungsgestaltung markiert der Themenbereich „Erinnerungskultur – heute“. Hier soll ein räumlich inszeniertes Exponat zum interdisziplinären und transnationalen Projekt der virtuellen Rekonstruktion und Dokumentation von zwei zerstörten ostpreußischen Barockschlössern, Schlodien/Gładysze (Polen) und Friedrichstein/Kamenka (Russische Föderation).

Es handelt sich dabei um das vom Herder-Institut in Marburg geleitete Projekt Virtuelle Rekonstruktionen in transnationalen Forschungsumgebungen – Das Portal: Schlösser und Parkanlagen im ehemaligen Ostpreußen, gefördert von der Leibniz-Gemeinschaft (07/2013 – 03/2017).

Das AI MAINZ entwickelt und erstellt zu diesem Projekt ein multimediales Exponat in Zusammenarbeit mit dem Ostpreußischen Landesmuseum. Im Ergebnis sollen zwei 6-minütige Computeranimationen zu der virtuellen Rekonstruktion in vier Sprachen (DE, PL, RU, EN) entstehen, welche die Bedeutung und die Pracht der Anlagen von Außen und Innen vermitteln.

Zusätzlich werden flankierende Exponate aus Filmausschnitten, Bildern und Artefakten arrangiert und zu einem Mind Map im Kontext der ehemals fünf sogenannten Königsschlösser und der heutigen Erinnerungskultur zusammengestellt.

Projektpartner

Ostpreußisches Landesmuseum in Lüneburg
Dr. Joachim Mähnert

Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft
Dr. Dietmar Popp

Architekturbüro Arthur Sarnitz Königsberg/Kaliningrad (Russische Föderation)
Arthur Sarnitz, Ilia Kiselev, Oleg Sura, Michail Sachonenko

Adam-Mickiewicz-Universität Posen (Polen)
Katarzyna Janicka

Filmstudio der Adam-Mickiewicz-Universität Posen (Polen)
Michał Łakomy

Projektförderung/Finanzierung

Ostpreußisches Landesmuseum in Lüneburg

Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft

Projektlaufzeit

Juli 2017 – Februar 2018

Beteiligt