Lau­ben­heim am Rhein 1810

Lau­ben­heim am Rhein 1810

Der Mainzer Stadt­teil Lau­ben­heim blickt auf eine lange Geschichte zurück. Das 773 im Codex Eber­hardi erstmal erwähnte Wein­dorf erlebte seit seiner Ein­ge­mein­dung nach Mainz im Jahr 1969 ein explo­si­ons­ar­tiges Wachstum. Begleitet wurde diese Ent­wick­lung von großen Bau­maß­nahmen, die eine tief­grei­fende Ver­än­de­rung des dörf­li­chen Orts­bildes und seiner Ein­woh­ner­struktur mit sich brachte.

Heute ist das Ant­litz des alt­ehr­wür­digen Wein­dorfes schwer erkennbar. Es sind inter­es­sierte Ein­wohner von Lau­ben­heim, die sich der Orts­ge­schichte ver­schrieben haben, die Infor­ma­tionen zur His­torie sam­meln und ver­öf­fent­li­chen. Zu diesen Akti­vi­täten zählen auch die vom Orts­vor­steher Ger­hard Strot­kötter (SPD) initi­ierten und beliebten his­to­ri­schen Füh­rungen durch Lau­ben­heim.

Das AI MAINZ unter­stützt die Initia­tiven der Pflege und Ver­mitt­lung der Orts­ge­schichte mit einer digi­talen 3D-Rekon­struk­tion von Lau­ben­heim am Rhein um das Jahr 1810. Im Ergebnis nehmen wir den Betrachter, ob Jung oder Alt, auf eine 3-minü­tige Zeit­reise in das win­ter­liche Ant­litz des Wein­dorfes von vor 200 Jahren mit.

Dieses Bild basiert auf der ersten Kar­tie­rung des Ortes durch die Fran­zosen, die eine genaue Erfas­sung der Flure und der Wohn­häuser ver­an­lassten, um die Steu­er­ein­nahmen genauer erheben zu können. Ihr Kar­ten­werk lie­fert uns heute eine ver­läss­liche Grund­lage für die com­pu­ter­ba­sierte 3D-Visua­li­sie­rung eines meh­rere Jahr­hun­derte wäh­renden Dorf­bildes.

Fran­zö­si­sche Karte von Lau­ben­heim 1810 (Quelle: Stadt­ar­chiv Mainz)

Pro­jekt­partner

His­to­ri­scher Arbeits­kreis zu Mainz-Lau­ben­heim

Dr. Geb­hard Kurz
Jupp Heck
Wolf­gang Stampp

Bespre­chung der 3D-Visua­li­sie­rung vom 15.01.2018 (v.l.n.r.: Wolf­gang Stampp, Dr. Geb­hard Kurz, Jupp Heck, Filip Zamiatnin)

Mit freund­li­cher Unter­stüt­zung von

Heimat und Ver­kehrs­verein Mainz-Lau­ben­heim

Orts­beirat Mainz-Lau­ben­heim

Pro­jekt­lauf­zeit

November 2017 – Februar 2018

Betei­ligt