Das Mainzer Rat­haus

Das Mainzer Rat­haus

Aus aktu­ellem Anlass haben 24 Stu­die­rende der Archi­tektur im Som­mer­se­mester 2013 mit dem Mainzer Rat­haus als kon­tro­versem Gegen­stand der Denk­mal­pflege beschäf­tigt. Die öffent­liche Aus­ein­an­der­set­zung über die Denk­mal­wür­dig­keit dieses letzten Werks des däni­schen Archi­tekten Arne Jacobsen war auf einem Höhe­punkt ange­langt: Gegner der Sanie­rung for­derten den Abriss und einen Funk­ti­onsbau im Gewer­be­ge­biet.

Befür­worter einer denk­mal­ge­rechten Instand­set­zung hielten dagegen, die Mainzer Bür­ger­schaft werde sich bei einem Abriss dieser “Ikone der Moderne” welt­weit bis auf die Kno­chen bla­mieren. Die Lokal­presse pola­ri­sierte die Debatte über eine Mach­bar­keits­studie der Gebäu­de­wirt­schaft Mainz, die ange­sichts tech­ni­scher Mängel der über Jahre ver­nach­läs­sigten Sub­stanz kein gutes Haar an dem Bau­werk lies. Die Mainzer Fast­nacht Griff das Thema auf. FAZ und neue Züri­cher Zei­tung schal­teten sich ein: Ein Skandal lag in der Luft.

In diesem Klima all­ge­meiner Auf­ge­regt­heit sollte das Seminar der Archi­tek­tur­stu­denten Argu­mente lie­fern, die zu einer dif­fe­ren­zierten Betrach­tung des Bau­werks und seines städ­te­bau­li­chen Umfelds bei­tragen könnten.

 

Bei­spiel einer Ampel­k­ar­tie­rung im Erg­de­schoss mit hoch­wer­tiger Innen­aus­stat­tung | ROT = sehr hoch­wertig | ORANGE = hoch­wertig | GELB = geringer Aus­stat­tungs­wert | GRÜN = unbe­denk­lich

Pro­jekt­partner

Pro­jekt­för­de­rung

Lauf­zeit des Pro­jekts

Win­ter­se­mester 2013/​14 – Som­mese­mester 2014

Betei­ligt