PD Dr. phil.

Ralf Dorn

PD Dr. phil. Ralf Dorn
Pro­fessor für Archi­tek­tur­ge­schichte

Holz­straße 36
55116 Mainz

ralf.​dorn@​hs-​mainz.​de

Zur Person

Kunst- und Archi­tek­tur­his­to­riker, geboren und auf­ge­wachsen in Rheine. 1990 – 1995 Stu­dium der Infor­matik, 1995 – 1999 Stu­dium der Kunst­ge­schichte an der Tech­ni­schen Uni­ver­sität Berlin, 1996 Dipl.-Inform. 1999 – 2002 Kol­le­giat im Gra­du­ier­ten­kolleg „Kunst­wis­sen­schaft – Bau­for­schung – Denk­mal­pflege“ der TU Berlin und der Otto-Fried­rich-Uni­ver­sität Bam­berg mit einem NaFöG-Sti­pen­dium des Landes Berlin. 2001 – 2006 Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­beiter an der Uni­ver­sität Trier, Fach­ge­biet Kunst­ge­schichte; ab 2007 Lehr­be­auf­tragter. 2004 Pro­mo­tion mit der Dis­ser­ta­tion „Die Kirche des ehe­ma­ligen Damen­stifts St. Maria und Pus­inna in Her­ford“ an der TU Berlin. 2008 – 2013 Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­beiter an der TU Darm­stadt, Fach­ge­biet Geschichte und Theorie der Archi­tektur. WS 2013/​14 Lehr­auf­trag an der Hoch­schule Mainz, Fach­be­reich Gestal­tung. 2014 – 2016 PostDoc im DFG-Gra­du­ier­ten­kolleg „Kul­tu­relle und tech­ni­sche Werte his­to­ri­scher Bauten“, For­schungs­pro­jekt: „Zum Ver­hältnis der Archi­tekten und Bau­in­ge­nieure in der Zeit des Neuen Bauens“, zugleich wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­beiter am Lehr­stuhl Kunst­ge­schichte. Seit Apr. 2016 Arbeiten für das Lan­desamt für Denk­mal­pflege Hessen zur Bau- und Restau­rie­rungs­ge­schichte der Ein­hards­ba­si­lika in Seli­gen­stadt. 2016 Habi­li­ta­tion an der TU Darm­stadt, FB Archi­tektur über „Kon­ti­nui­täten und Brüche in der deut­schen Pla­nungs­ge­schichte des 20. Jahr­hun­derts. Das Werk des Archi­tekten und Stadt­bau­rats Rudolf Hil­leb­recht (1910 – 1999)“ Juni 2016 Pri­vat­do­zent an der TU Darm­stadt, FB Archi­tektur (venia legendi für Kunst­ge­schichte sowie Geschichte und Theorie der Archi­tektur). WS 2016/​17 Lehr­auf­trag in Ver­tre­tung der Pro­fessur für Kunst­ge­schichte an der TU Darm­stadt, Fach­be­reich Archi­tektur. Seit März 2017 Pro­fessor i. V. für Archi­tek­tur­ge­schichte an der Hoch­schule Mainz, Fach­be­reich Technik, Fach­rich­tung Archi­tektur.

Cur­ri­culum Vitae

2017 Ver­tre­tungs­pro­fessur für Archi­tek­tur­ge­schichte an der Hoch­schule Mainz, Fach­be­reich Technik, Fach­rich­tung Archi­tektur
2016 Arbeiten für das Lan­desamt für Denk­mal­pflege Hessen zur Bau- und Restau­rie­rungs­ge­schichte der Ein­hards­ba­si­lika in Seli­gen­stadt
2014 – 2016 PostDoc im DFG-Gra­du­ier­ten­kolleg „Kul­tu­relle und tech­ni­sche Werte his­to­ri­scher Bauten“, For­schungs­pro­jekt: „Zum Ver­hältnis der Archi­tekten und Bau­in­ge­nieure in der Zeit des Neuen Bauens“, zugleich wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­beiter am Lehr­stuhl Kunst­ge­schichte
2013 – 2014 Lehr­auf­trag an der Hoch­schule Mainz, Fach­be­reich Gestal­tung
2008 – 2013 Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­beiter an der TU Darm­stadt, Fach­ge­biet Geschichte und Theorie der Archi­tektur, Prof. Dr. Werner Durth
2001 – 2006 Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­beiter an der Uni­ver­sität Trier, Fach­ge­biet Kunst­ge­schichte, Prof. Dr. Bernd Nicolai; ab 2007 Lehr­be­auf­tragter
1999 – 2002 Kol­le­giat im Gra­du­ier­ten­kolleg „Kunst­wis­sen­schaft – Bau­for­schung – Denk­mal­pflege“ der TU Berlin und der Otto-Fried­rich-Uni­ver­sität Bam­berg mit einem NaFöG-Sti­pen­dium des Landes Berlin.
1997 – 1999 Stu­den­ti­sche Hilfs­kraft mit Abschluss an der TU Berlin, Fach­ge­biet Kunst­ge­schichte, Prof. Dr. Robert Suckale.

Arbeits­schwer­punkte

  • Geschichte und Theorie der Archi­tektur und der Denk­mal­pflege
  • Archi­tektur- und Stadt­bau­ge­schichte im 20. Jahr­hun­dert, ins­be­son­dere begin­nende Moderne, Neues Bauen, Natio­nal­so­zia­lismus, Nach­kriegs­zeit.
  • Kunst und Archi­tektur des Mit­tel­al­ters, ins­be­son­dere Archi­tektur und Aus­stat­tung mit­tel­al­ter­li­cher Damen­stifte sowie mit­tel­al­ter­liche Archi­tektur im Rhein-Main-Gebiet.

Gre­mien und Mit­glied­schaften

  • Mit­glied des Ver­bandes Deut­scher Kunst­his­to­riker

Publi­ka­tionen (Aus­wahl)

  • Dorn, Ralf: Die Kirche des ehe­ma­ligen Damen­stifts St. Marien und Pus­inna in Her­ford. Archi­tektur unter den Edel­herren zur Lippe. Peters­berg 2006.
  • Dorn, Ralf; Gleim, Udo; Svenshon, Helge: Ernst Neufert 1900 – 1986. Leben und Werk des Archi­tekten. Darm­stadt 2011.
  • Dorn, Ralf: Der Archi­tekt und Stadt­planer Rudolf Hil­leb­recht. Kon­ti­nui­täten und Brüche in der deut­schen Pla­nungs­ge­schichte im 20. Jahr­hun­dert. (Han­no­ver­sche Stu­dien. Schrif­ten­reihe des Stadt­ar­chivs Han­nover; 16), Berlin 2017.
  • Her­aus­ge­ber­schaften
  • Dorn, Ralf; Gehring, Ulrike; Nicolai, Bernd (Hrsg.): Auf der grünen Wiese – Die Uni­ver­sität Trier. Archi­tektur – Kunst – Land­schaft, Trier 2004.
  • Auf­farth, Sid; Dorn, Ralf (Hrsg.): Ein Leben für Han­nover. Fest­schrift zum 100. Geburtstag von Rudolf Hil­leb­recht. Han­nover 2010.
  • Auf­sätze und Artikel
  • Wo saßen die Stifts­damen? Über­le­gungen zur Damen­em­pore im Her­forder Münster. In: His­to­ri­sches Jahr­buch für den Kreis Her­ford 2001, S. 7 – 30.
  • Fragen an einen bedeu­tenden Kir­chenbau. Ein For­schungs­vor­haben zur ehe­ma­ligen Damen­stifts­kirche St. Marien und Pus­inna. In: His­to­ri­sches Jahr­buch für den Kreis Her­ford 2001, S. 173 – 181.
  • »…tro­ckenen Fußes über einen geringen Gang zur Kirche« Neue Bau­be­funde an der Müns­ter­kirche in Her­ford. In: Ger­chow, Jan; Schilp, Thomas (Hrsg.): Essen und die säch­si­schen Frau­en­stifte im Früh­mit­tel­alter. (Essener For­schungen zum Frau­en­stift; 2), Essen 2003, S. 247 – 258.
  • Zus. m. Dell­er­mann, Rudolf; Reißer, Thomas; Tetzner, Birge; Uetz, Karin: Das goti­sche Sank­tua­rium. In: Hubel, Achim; Cramer, Johannes (Hrsg.): For­schungen zum Kloster Schul­pforta. Ergeb­nisse eines Arbeits­pro­jektes im Rahmen des Gra­du­ier­ten­kol­legs „Kunst­wis­sen­schaft – Bau­for­schung – Denk­mal­pflege“ der Otto-Fried­rich-Uni­ver­sität Bam­berg und der Tech­ni­schen Uni­ver­sität Berlin. Halle a. d. Saale 2003, S. 67 – 86.
  • Zus. m. Dell­er­mann, Rudolf: Der roma­ni­sche Schrank in Bad Kösen. In: Hubel, Achim; Cramer, Johannes (Hrsg.): For­schungen zum Kloster Schul­pforta. Ergeb­nisse eines Arbeits­pro­jektes im Rahmen des Gra­du­ier­ten­kol­legs „Kunst­wis­sen­schaft – Bau­for­schung – Denk­mal­pflege“ der Otto-Fried­rich-Uni­ver­sität Bam­berg und der Tech­ni­schen Uni­ver­sität Berlin. Halle a. d. Saale 2003, S. 129 – 136.
  • Archi­tektur nicht nur von der Stange. Die Uni­ver­sität Trier im Kon­text des deut­schen Hoch­schul­baus der sech­ziger und sieb­ziger Jahre. In: Dorn, Ralf; Gehring, Ulrike; Nicolai, Bernd (Hrsg.): Auf der grünen Wiese. Die Uni­ver­sität Trier. Archi­tektur – Kunst – Land­schaft, Trier 2004, S. 17 – 25.
  • Die Aus­stat­tung der Lem­goer Mari­en­kirche als Spiegel ihrer Geschichte. In: Prieur, Jutta (Hrsg.): Wie Engel Gottes. 700 Jahre St. Marien Lemgo. Bie­le­feld 2006, S. 126 – 143.
  • Bauen im Zei­chen der Rose. Über­le­gungen zu einer dynas­ti­schen Bau­kunst unter den Edel­herren zur Lippe. In: Prieur, Jutta (Hrsg.): Lippe und Liv­land. Mit­tel­al­ter­liche Herr­schafts­bil­dung im Zei­chen der Rose. Bie­le­feld 2008, S. 125 – 146.
  • …die größte Auf­ge­schlos­sen­heit für alles Neue“ Anmer­kungen zu Reisen und Kon­takten Rudolf Hil­leb­rechts. In: Auf­farth, Sid; Dorn, Ralf (Hrsg.): Ein Leben für Han­nover. Fest­schrift zum 100. Geburtstag von Rudolf Hil­leb­recht. Han­nover 2010, S. 39 – 54.
  • Der Archi­tekt Bruno Möh­ring (1863 – 1929) – ein Weg­ge­fährte Alfred Gren­an­ders. In: Brach­mann, Chris­toph; Stei­gen­berger, Thomas (Hrsg.): Ein Schwede in Berlin. Der Desi­gner und Archi­tekt Alfred Gren­ander und die Ber­liner Archi­tektur (1890 – 1930). Korb 2010, S. 193 – 212.
  • Meister der Kon­flikt­lö­sung. Inter­view mit Joa­chim Göres. In: Süd­deut­sche Zei­tung, Nr. 221, 24. Sep. 2010, S. 36.
  • Pla­nung ist schöp­fe­ri­sche Gestal­tung“ – Zum pla­nungs­me­tho­di­schen Instru­men­ta­rium Rudolf Hil­leb­rechts. In: Han­no­ver­sche Geschichts­blätter 65, 2011, S. 21 – 31.
  • Auf dem Weg zur auto­ge­rechten Stadt? Zur Ver­kehrs­pla­nung Han­no­vers unter Stadt­baurat Rudolf Hil­leb­recht. In: Ausst.Kat.: Richtig in Fahrt kommen. Auto­mo­bi­li­sie­rung nach 1945 in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Hrsg. v. Rolf Spilker, Indus­trie­mu­seum Osna­brück, Bram­sche 2012, S. 204 – 219.
  • Zwi­schen Ägyp­to­manie und archi­tec­ture par­lante – Bern­hard Hoet­gers TET-Stadt-Ent­wurf für Her­mann Bahlsen. In: Han­no­ver­sche Geschichts­blätter 66, 2012, S. 67 – 99.
  • Die Ent­ste­hung des Leib­nizu­fers in Han­nover unter Stadt­baurat Rudolf Hil­leb­recht 1948 – 1975. In: Léon, Hilde; Stuckrad, Götz von; Trutz, Jan (Hrsg.): Am Rand der Mitte. Leibniz Salon Han­nover. Han­nover 2014, S. 32 – 35.
  • Rudolf Hil­leb­recht und das Neue Bauen – Zu den beruf­li­chen Anfängen des han­no­ver­schen Stadt­bau­rats. In: Han­no­ver­sche Geschichts­blätter 68, 2014, S. 71 – 83.
  • Han­nover, Innen­stadt. In: moder­ne­Re­gional, Früh­jahrs­heft 2015. URL: http://​www​.moderne​-regional​.de/​f​a​c​h​b​e​i​t​r​a​g​-​h​a​n​n​o​v​e​r​-​i​n​n​e​n​s​t​a​dt/ (1.4.2015).
  • Pützer ist aus der Über­lie­fe­rung gekommen und ist in der Über­lie­fe­rung geblieben.“ Der Archi­tekt Fried­rich Pützer im Wett­be­werb um öffent­liche Bau­auf­träge. In: Ausst.Kat.: „In die Umge­bung hin­ein­ge­dichtet“. Bauten und Pro­jekte des Archi­tekten, Städ­te­bauer und Hoch­schul­leh­rers Fried­rich Pützer (1871 – 1922). Hrsg. v. Regina Ste­phan, Bau­nach 2015, S. 49 – 58.
  • Eine ganz beson­dere Auf­gabe. Der moderne Kir­chenbau im Bistum Mainz. In: Ausst.Kat.: AUF EWIG. Moderne Kir­chen im Bistum Mainz. Hrsg. v. Birgit Kita u. Andreas Posch­mann, Dom- und Diö­ze­san­mu­seum Mainz, Regens­burg 2016, S. 27 – 35.
  • Zus. m. May, Roland: „Archi­tekt gegen oder und Inge­nieur“? – Eine Spu­ren­suche zum Ver­hältnis von Archi­tekten und Bau­in­ge­nieuren in der Zeit des Neuen Bauens. In: Alltag und Ver­än­de­rung. Prak­tiken des Bauens und Kon­stru­ie­rens. (Schrif­ten­reihe der Gesell­schaft für Bau­tech­nik­ge­schichte; 1), Dresden 2017, S. 91 – 105.

Aus­stel­lungen

2011 „Ernst Neufert. Leben und Werk des Archi­tekten – 1900 – 1986“, gemeinsam mit Werner Durth und Udo Gleim, Was­ser­bau­halle der TU Darm­stadt (inkl. Katalog)

Port­folio